Hier finden Sie die Erläuterungen zu den einzelnen Fachbegriffen:


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Inhaltsverzeichnis:

  1. Anamnese

  2. Irisdiagnose

  3. Harndiagnostik

  4. Blutuntersuchungen

  5. Dunkelfeldmikroskopie

  6. Elektroakupunktur

  7. Physioenergetik

  8. Phytotherapie

  9. Homöopathie

  10. Eigenbluttherapie

  11. Ausleitungsverfahren

  12. Lymphdrainage

  13. Fussreflexzonenmassage

  14. Neuraltherapie

  15. Biochemie nach Dr. Schüssler

  16. Darmsymbioselenkung




Anamnese

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Die Grundlage für jede Form der erfolgreichen Behandlung bildet eine gründliche und meist auch zeitintensive Anamnese, d.h. die ausführliche Befragung und Untersuchung des Patienten, insbesondere bei seiner Erstaufnahme, weshalb Sie erfahrungsgemäß hierfür etwa 1,5 Stunden Zeit mitbringen sollten.


Um zu einer ganzheitlichen Betrachtung des Patienten zu gelangen, die über die übliche Vorgehensweise der Schulmedizin – wo im wesentlichen nur symptomorientiert vorgegangen wird – weit hinausgeht, werden sämtliche Informationen über sein Befinden, seine Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen sowie Krankheiten, die im familiären Umfeld in der Vergangenheit auftraten und evtl. Grundlage einer erblichen Belastung sein könnten, sorgfältig hinterfragt und ausgewertet.


Die Anamnese bildet damit die Basis für alle weitergehenden Untersuchungen und daraus abgeleiteten therapeutischen Maßnahmen.



Irisdiagnose

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Zwei Hauptfarben werden bei der Iris des Auges unterschieden: Blau und Braun. Alle anderen Farben, die sonst noch auftreten, sind Mischungen zwischen diesen beiden Grundfarben. Die blaue Augenfarbe wird mehr mit entzündlichen Krankheiten, wie rheumatischen Erkrankungen und Darmentzündungen, die braune Augenfarbe mehr mit Krankheiten des Blutes wie Gefäßverschluss durch Blutgerinnsel (Thrombosen), Herzinfarkt, Schlaganfall und Arterienverkalkung in Verbindung gebracht.


Im großen und ganzen ist damit eine gewisse Entwicklungsrichtung in Bezug auf Krankheiten vorgegeben. Dies lässt sich in der Praxis auch verhältnismäßig häufig feststellen. Alle Farben der Iris des Auges haben eine gewisse Bedeutung und zeigen eine Neigung zu Störungen oder Schwächen an.


Die Farben Braun-Grün, Braun-Orange und Orange sind Mischungen zwischen Braun und Blau, Weiße Auflagerungen sind Zeichen rheumatischer Ablagerungen.


Ein wesentlicher Faktor in der Irisdiagnostik ist, dass durch die Beobachtung der Iris an sich noch keine echten Krankheitsdiagnosen gestellt werden können, zumindest in den meisten Fällen nicht. Es können aber sehr wohl Tendenzen erkannt werden, zum Beispiel die Neigung zu einer rheumatischen Erkrankung. Diese Tendenzen stellen jedoch selbst noch keine Krankheit dar, sondern sie weisen nur auf die Möglichkeit einer Krankheitsentstehung hin, die bei diesem Menschen wesentlich häufiger vorkommen wird als bei jemandem, der diese Zeichen nicht hat. 


Die Lokalisation und Verteilung der Körperorgane (Topographie) in der Iris ist ein sehr umfangreiches Kapitel. Wir unterscheiden die rechte Iris von der linken. In der rechten Iris sind die rechtsseitigen Organe abgebildet, in der linken die linksseitigen. Auf der zur Nase hingerichteten Seite ordnet man eher die vorderen Organe des menschlichen Körpers ein, auf der Schläfenseite eher die hinteren.  Das Gehirn ist oben und die Beine sind unten abgebildet. Auch die Unterleibsorgane liegen demzufolge unten.


Magen und Darm liegen z.B. im inneren Bereich der Iris, im so genannten Krausenbereich. Man unterscheidet so insgesamt sechs konzentrische Kreise, die man den verschiedenen Organen oder Organsystemen zuordnet. Die Farbe und das Aussehen der Krause gibt viele Hinweise auf die Beschaffenheit des so genannten Magen-Darm-Traktes. Die Krause kann weit sein, dann zeigt sie oft auch eine Erweiterung des Darmes an, oder sie kann eng sein, dann ist der Hinweis auf Verspannungen, Verkrampfungen und eventuell dadurch bedingte Schmerzzustände im Magen-Darm-Bereich gegeben.


Diese unterschiedlichen Bilder sind schon im  Kleinkind- und Jugendalter zu sehen, ohne dass irgendwelche Beschwerden aufgetreten sein müssen. Man würde vermutlich auch bei genauer Suche gar nichts finden, weil es sich um eine Anlage handelt, die später zur Störung oder Krankheit werden kann, aber nicht werden muss, wenn sich der Patient entsprechend verhält und seine Lebensführung darauf einstellt. Beispielsweise sollte jemand, der zu Sodbrennen neigt, auf Süßes, Kaffee und andere Schleimhaut reizende Nahrungsmittel verzichten. Und jemand, bei dem eine Neigung zu Divertikeln oder Darmerweiterung angezeigt ist, muss darauf achten, dass er regelmäßig Stuhlgang hat.


Die Bedeutung der Augenfarbe wurde bereits erwähnt. Nun gibt es aber auch aufgrund der Farben in der Iris eine Vielzahl von Hinweisen auf die inneren Organe, besonders auf die Stoffwechselorgane. Braune Farben oder Pigmentflecke weisen z.B. auf eine Leberschwäche hin. Die Leber muss dann in die Behandlung mit einbezogen werden. Sind die Farben mehr Orange, dann ist eher von einer Störung der Bauchspeicheldrüse auszugehen, wobei dann diese in das Therapiekonzept einbezogen werden muss. Handelt es sich um eine gelbe, oft sehr leichte Färbung, liegt häufig eine Nierenschwäche vor, die ebenfalls der Behandlung bedarf.


Bei Kindern findet man ganz selten rote Äderchen größeren Durchmessers im Auge. Die meisten sind sehr fein und nur mit der Lupe zu erkennen. Beim Erwachsenen hingegen findet man sehr häufig ein oder mehrere solcher ganz stark sichtbaren Blutgefäße, die, natürlich wie alles im menschlichen Organismus auch, ihre Bedeutung haben. Sie liegen meistens in bestimmten Sektoren und werden dann den dort lokalisierten Organen zugeordnet. Dies bedeutet, dass die entsprechenden Organe, wenn ein solches Leitgefäß in ihrem Sektor zu finden ist, in irgendeiner Art und Weise geschwächt sind und nicht mehr so hundertprozentig funktionieren können.


Es waren Heilpraktiker, die die Irisdiagnostik entwickelt und sie bis heute erhalten haben. Ansonsten wäre diese wunderbare Methode wahrscheinlich in Vergessenheit geraten. Der Therapeut sortiert alle Zeichen und baut darauf sein Therapiesystem auf. Wenn er zum Beispiel Leberzeichen sieht, wird er die Leber immer in die gesamte Therapie mit einbeziehen, egal ob jemand Fussschmerzen oder Haarausfall hat. Immer steht die Leber in der Therapie mit im Vordergrund. Dies gilt auch für alle anderen Organe!


Es ist völlig gleichgültig, an welcher Krankheit der Patient leidet, weswegen er medizinischen Rat sucht. Wichtig ist, dass er Schwächezeichen in seinen Organen aufweist, die man in der Iris sehen kann und die man dann unbedingt mit in die Therapie einbeziehen muss. Der Therapeut erhält so eine andere Sicht des vor ihm sitzenden Patienten und hat einen anderen Zugang zu all seinen Störungen. Mit den üblichen Laboruntersuchungen der Schulmedizin sind diese Organschwächen oftmals nicht festzustellen. Der Irisdiagnostiker weiß hingegen schon nach wenigen Augenblicken, wo die anlagebedingten Schwächen des Patienten sind und in welcher Form er sie mit in die Therapie einbeziehen muss.



Harndiagnostik

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Die traditionelle Harndiagnostik stellt eine in sich geschlossene Ganzheitsdiagnostik dar und liefert eine Vielzahl wichtiger Informationen. Die Einbindung des Nierensystems in den Gesamtorganismus führt zu komplexen Wechselwirkungen mit anderen Organen und Organsystemen. Zusätzlich besteht ein enger Bezug zum gesamten Stoffwechsel. Als ergänzende diagnostische Methode übertrifft die traditionelle Harndiagnostik in ihrer Aussagekraft die allgemein bekannte und übliche Harn-Labordiagnostik in wesentlichen Punkten, eine allgemeine Beurteilung des Harns aus klinisch-labormedizinischer Sicht sollte aber grundsätzlich mit eingeschlossen werden.


Die Vielzahl der unterschiedlichen Harn Phänomene ist gut differenzier- und mit Hilfe der Fotografie auch leicht dokumentierbar. Kennzeichnend für diese Untersuchungsmethode ist, neben der Diagnostik, auch die Erfassung unterschiedlich patophysiologischer Zusammenhänge. Schnell und ohne großen technischen Aufwand gewinnt der Therapeut so einen umfassenden Einblick in der Stoffwechsel geschehen.


Von fundamentaler Bedeutung ist besonders die differenzierende Diagnostik der funktionellen Leistungsfähigkeit der Organsysteme im Verdauungstrakt. Nicht selten gelingt es, mittels der traditionellen Harndiagnostik unklare Krankheitsbilder zu erklären, die bei vorausgegangenen Untersuchungen nicht als die eigentliche Quelle des Erkrankungszustandes bzw. der Störung erkannt worden sind.


Für den Heilpraktiker bringt dies einen erheblichen Gewinn an diagnostischer Sicherheit. Jede medikamentöse Verordnung tangiert und verändert letztlich den Stoffwechsel, so werden mit Hilfe dieser Untersuchungsmethode der Therapieverlauf und die Effizienz der verordneten Arzneipräparate überprüfbar. Es lassen sich Veränderungen und Normabweichungen bereits relativ frühzeitig, d. h. im Vorfeld der eigentlichen Erkrankung erfassen und mit geeigneten therapeutischen Maßnahmen belegen.


Der Harn des gesunden Patienten ist strohgelb bis bernsteinfarben und ohne jegliche Beimengungen. Die Farbintensität des Urins steht selbstverständlich in einen direkten Verhältnis zu seinem spezifischen Gewicht und damit zum Flüssigkeits- bzw. Wasserhaushalt.


Zur Harndiagnostik werden etwa 250 ml Morgenurin des Patienten benötigt. Damit werden insgesamt sechs Reagenzgläser zur Hälfte befüllt. Den Urinproben werden dann verschiedene Testreagenzien zugesetzt. Jetzt treten unterschiedliche Reaktionen ein und führen mehr oder weniger stark zu Verfärbungen. Die farblichen und stofflichen Veränderungen des Urins geben Aufschluss über die funktionalen Gegebenheiten und weisen auf pathologische Zustände hin.


Zusätzlich wird ein Teil der Teströhrchen im Wasserbad erhitzt. Durch die Temperaturerhöhung beginnt eine weitere Reaktionen und Veränderungen des Urins in den Teströhrchen. Die typischen Phänomene sind dabei optisch gut erkennbar und leicht zu differenzieren; es handelt sich in erster Linie um Farbveränderungen sowie Bläschenbildung.


Diagnostisch werden die Teströhrchen und die jetzt sichtbaren Ergebnisse zu den unterschiedlichen Organfunktionssystemen in Beziehung gebracht. Von zentraler Bedeutung ist jedoch die individuelle und ganzheitliche Interpretation in Relation zum Harnbefund.


Ganz allgemein gilt, dass sämtliche Veränderungen des Harns in einem sehr engen Zusammenhang mit den funktionellen Vorgängen, insbesondere im Verdauungstrakt stehen, was durch die traditionelle Harndiagnostik bestätigt wird.



Blutuntersuchungen

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In der Naturheilkunde finden viele Formen der Diagnostik Anwendung, wie sie die Schulmedizin nicht kennt oder gar ablehnt. Das führt oftmals dazu, dass Heilpraktiker die Methoden der Schulmedizin ablehnen, dazu zählen dann eben auch die „herkömmlichen“ Analyseverfahren des Blutes.


Da ich über viele Jahre selbst in der Schulmedizin tätig war, weiß ich auch um die Errungenschaften und Möglichkeiten der klassischen Medizin und dazu gehören eben auch die modernen Analyseverfahren des menschlichen Blutes.


Im Bedarfsfall arbeite ich dazu eng mit einem modern ausgestatteten und zuverlässig arbeitenden Analyselabor zusammen, welches auch kurzfristig alle notwenigen Untersuchungen realisieren kann.


Die klassischen Laborwerte helfen dann die naturheilkundlich ermittelten Befunde zu ergänzen.



Dunkelfeldmikroskopie

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Sie werden sicher wissen, dass es neben Menschen, Tieren und Pflanzen viele Mikroorganismen - wie Viren, Bakterien, Pilze usw. - gibt. Diese sind teilweise für den Menschen nützlich, wie z.B. E.coli-Bakterien im Darm, Milchsäurebakterien vom Sauerkraut, Hefepilze beim Brotbacken oder Schimmelpilze im Käse. Sie können aber auch Krankheiten erzeugen, wie z.B. Grippe-Viren, Streptokokken-Bakterien auf den Mandeln, Schimmel auf dem Brot oder in feuchten Hauswänden oder Candida-Pilze im Darm. Diese Mikroorganismen vermehren sich, wenn sie günstige Bedingungen vorfinden, in der Regel sehr schnell und meist durch Teilung; die Pilze auch durch geschlechtliche Vereinigung über Sporen.


Die Wissenschaft hat über viele Jahrzehnte hinweg die Auffassung vertreten, dass sich diese Organismen durch die Vermehrung im Grundsatz nicht wesentlich verändern können: Viren bleiben die gleichen Viren, Bakterien vermehren sich immer zu Bakterien der selben Gattung und auch Pilze verändern sich nicht.


Im Jahre 1916 entdeckte der deutsche Biologe und Zoologe Prof. Dr. Günther Enderlein (1872 - 1968) unter dem Dunkelfeld-Mikroskop im Blut kleinste Lebewesen, welche unterschiedliche Gestalten annehmen können. Er forschte unermüdlich weiter und bestätigte, entgegen der damals wie heute üblichen Lehrmeinung, die Idee des "Pleomorphismus" - der Vielgestaltigkeit und Wandelbarkeit von Mikroben.


Diese Mikroorganismen leben normalerweise mit dem menschlichen Organismus in Symbiose, d.h. jeder profitiert vom anderen, wenn ein "Kräfte-Gleichgewicht" herrscht. Wenn nun aber der Säure-Basenhaushalt gestört ist - meist besteht eine Übersäuerung -, dann beginnen die Mikroben sich zu verändern. Sie beginnen dann pathogen zu wirken und können in der Folge Krankheiten erzeugen.

In fast allen Fällen ist der menschliche Organismus übersäuert, meist durch falsche, oft zu eiweißreiche Ernährung; durch Umweltgifte; durch starke Medikamente usw. oder wegen oft nicht mehr richtig funktionierender Ausscheidungsorgane


Mit Hilfe eines speziellen Mikroskops, eines sog. Dunkelfeldmikroskopes, ist es nun möglich, durch dessen besondere Konstruktion das Blut vor einem dunklen Hintergrund von den Seiten beleuchtet wird. Ungefärbtes (d.h. lebendes) Blut wird sichtbar gemacht. Aus der Fingerkuppe wird dazu ein kleiner Tropfen Blut entnommen, unter das Dunkelfeldmikroskop gelegt und direkt begutachtet. Dadurch sind auch kleinste Strukturen ohne Färbung gut erkennbar.


Es lassen sich jetzt bestimmte Erkrankungen und Störungen bereits in einem frühen Stadium schnell und einfach diagnostizieren.



Elektroakupunktur nach
Dr. med Voll (EAV)

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Die Elektroakupunktur nach Dr. med Voll, im Folgenden kurz EAV genannt, dient der Feststellung der eigentlichen Ursachen von akuten, vor allem aber chronischen Erkrankungen, wie auch der schwer zugänglichen, sogenannten "Vegetativen Syndrome". Ermittelt werden hierbei die kybernetisch relevanten Störfaktoren, wie Infektreste, Umweltgifte, Herd/Störfeldbelastungen, Mangelzustände u. ä.


Sowohl zur Feststellung einer Unverträglichkeit von zahnärztlichen Werkstoffen, z. B. Amalgam, als auch zur Diagnostik und Therapie von Allergien und Nahrungsmittelintoleranz hat sich die Medizinische Systemdiagnostik EAV außerordentlich bewährt.


Bekanntlich gibt es eine Fülle chronischer Erkrankungen und sogenannter vegetativer Syndrome, die nicht wirksam behandelt werden können, da die eigentlichen Ursachen mit den derzeit üblichen diagnostischen Methoden nicht feststellbar sind. Es wurde daher für die Medizinische Systemdiagnostik EAV ein in der bisherigen Medizin völlig neuer Ansatz gewählt, wobei im Vordergrund des Interesses nicht mehr die Aufdeckung krankhafter morphologischer Strukturveränderungen steht.


Die Feststellung der sogenannten "organischen Veränderungen" als Folgeerscheinung der übergeordneten Störung von Steuerung und Regelung mit den üblichen bildgebenden Verfahren und laboranalytischen Untersuchungen wird dabei vorausgesetzt.


Die Medizinische Systemdiagnostik EAV beruht auf den in der Medizin noch wenig genutzten Modellen von Systemtheorie und Kybernetik. Ausgehend von der systemischen Vernetztheit des Organismus, beschäftigt sie sich mit biologischen Steuerungs- und Regelprozessen und ihren Störungen, die den organischen Veränderungen übergeordnet, zumindest aber assoziiert sind. Dabei werden die bekannten reflektorischen Beziehungen oder Wechselwirkungsbezüge zwischen Organen oder Systemen und der Haut genutzt. An anatomisch definierten und elektrisch signifikanten Punkten, bzw. Arealen der Haut werden die elektrophysikalischen Messungen durchgeführt.


Wesentlicher Bestandteil der EAV-Untersuchung ist der Resonanztest, durch den einerseits eine ätiologische Diagnose ermöglicht, andererseits - und darin liegt die eigentliche Bedeutung der Untersuchung - eine ursachenbezogene, individuell ausgerichtete und den jeweils momentanen Prozessabläufen angepasste Therapie entwickelt wird.



Physioenergetik

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Der Begriff Physioenergetik leitet sich aus dem Griechischen PHYSIS = Wesen, Natur, Körper, und ENERGETIK = die Lehre von der Energie, ab. Sie baut auf einer ganzheitlichen Denkweise auf, die Körper, Seele und Geist als Einheit versteht.

Aufbauend auf ihrer ganzheitlichen Sichtweise arbeitet die Physioenergetik mit biochemischen, strukturellen, lymphatischen, nervalen und emotionalen Mechanismen des Körpers.


Durch Armlängenreflex und Muskeltests ist es möglich, die energetischen Ungleichgewichte, die sich im Körper befinden, zu ermitteln. Die Ergebnisse weisen darauf hin, ob das Problem im strukturellen, chemischen oder mehr im psychischen Bereich liegt. So macht die Physioenergetik häufig bereits auf Probleme aufmerksam, bevor noch Symptome auftreten.

Selten reagiert ein System allein, meist kommt es vielmehr zu einer gegenseitigen Beeinflussung. Der physische Stress beeinflusst unsere Biochemie. Der chemische Stress aber kann über die Zeit Gifte ansammeln, die die Ursache für physische und/oder psychische Probleme sein können. Die psychischen Probleme können Krankheiten und Schmerzen genauso wie biochemische Probleme verursachen. Demnach wäre es nicht sinnvoll, nur einen Bereich, ohne Einbeziehung des anderen zu behandeln.


Die von mir angewandte Testmethoden konzentriert sich im wesentlichen auf den Armlängenreflex nach VAN ASSCHE. Dabei liegt der Patient auf dem Rücken und legt seine Arme locker nach oben neben den Kopf. Der Therapeut zieht leicht an den Armen und prüft so die Spannung der Muskelketten des Körpers. Wird der Patient nun bestimmten Reizen ausgesetzt - ganz gleich, ob diese Reize im psychischen, chemischen oder strukturellen Bereich des Körpers liegen - kommt es zu einer ungleichmäßigen Verkürzung der Muskulatur auf der linken und rechten Seite. Dadurch entsteht ein scheinbarer Unterschied in der Armlänge, der sogenannte Armlängenreflex.


Ohne aufwendiges technisches Gerät kann herausgefunden werden, wo das Problem des Patienten konkret liegt und mit welcher Therapie wirkungsvoll behandelt werden kann.



Phytotherapie

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Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) gehört mit zu den ältesten Lehren in der Medizin. Bereits um 350 v. Chr. entstand das erste umfassende Heilpflanzenwerk bei den Griechen. Auch Paracelsus (1493-1541) war herausragender Vertreter dieser Richtung. Schwere Rückschläge dann im Mittelalter: Viele Pflanzenkundige galten als Hexer und Hexen, wurden von der Kirche verfemt - und häufig auf dem Scheiterhaufen verbrannt.


In den 30er Jahren verlor die Pflanzenheilkunde wieder an Boden: die pharmazeutische Industrie entwickelte unendlich viele starke und vor allem schnell wirksame chemische Mittel.


Nachdem aber die Nebenwirkungen der modernen Präparate immer mehr in den Vordergrund rücken und mancher vermeindlich schnelle Heilungserfolg nur ein vorübergehender ist, weil die eigentliche Krankheitsursache gar nicht beseitigt wurde, findet nun eine Renaissance der Pflanzenheilkunde statt und so manches alte Hausrezept aus Großmutters Zeiten findet wieder Beachtung. Allein die immensen Verbrauchsmengen an Kamille in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache: Vor dem Krieg 80 Tonnen, 1971 bereits 1300 Tonnen und heute liegt der Verbrauch bei ca. 3000 Tonnen pro Jahr.


In der Phytotherapie unterteilt man die Pflanzen in drei Arten je nach ihrer Wirksamkeit:



Die Therapie mit Heilpflanzen - gleichwohl ob z.B. mit Frischpflanze, Volldroge oder isolierter Reinsubstanz - kommt für alle Gebiete der Heilkunde in Frage. Weit verbreitet, aber dennoch falsch, ist die Auffassung, Heilpflanzen hätten grundsätzlich keine unerwünschten Nebenwirkungen. So kann beispielsweise roher Kartoffelsaft (atropinartige) Wirkungen erzeugen, wie Erweiterung der Pupillen mit Sehstörungen. Deshalb ist auch vor einem unsachgemäßen Gebrauch von Heilpflanzen dringend zu warnen! Die richtige Auswahl und Dosierung bleibt auch hier allein Aufgabe des Heilpraktikers oder Hausarztes.


Wichtig zu erwähnen scheint mir noch die Abgrenzung zur Homöopathie.

Die wissenschaftliche Phytotherapie steht nicht in Zusammenhang mit der Homöopathie. Die Verwendung pflanzlicher Arzneimittel nach homöopathischen Gesichtspunkten ist etwas grundsätzlich anderes. Wohl verdankt die Phytotherapie der Homöopathie manche Anregung, in der Homöopathie hingegen werden darüber hinaus noch eine ganze Reihe weiterer Pflanzen und auch Mineralstoffe verwendet, wie man sonst in der Heilkunde kaum kennt und einsetzt.



Homöopathie

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Es handelt sich um ein Heilverfahren, bei dem die Krankheiten in niedrigen Dosen mit den Mitteln behandelt werden, die in höheren Dosen beim Gesunden ähnliche Erscheinungen hervorrufen. (Similia similibus curantur).


Was würden Sie jemandem geben, der z.B. Durchfall hat? Kohletabletten? Einen fein geriebenen Apfel? Bananenbrei? Etwas anderes, was stopft? Viele von uns kennen solche alt erprobte Hausmittel.

Der homöopathisch arbeitende Therapeut würde in diesem Fall jedoch ein völlig anderes Medikament wählen: Ein Abführmittel wie Glaubersalz o.ä. - allerdings in einer nahezu unendlichen "Verdünnung" - der Homöopath spricht hier von einer "Potenz". Wahrscheinlich werden Sie sich über diese scheinbar unsinnige Behandlungsart wundern.


Wieso funktioniert denn dann die Homöopathie?


Dieses für uns zunächst kaum nachzuvollziehende Heilungsprinzip entdeckte und entwickelte vor 200 Jahren der Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843).


Er erkannte schon damals, dass die Symptome eines Körpers, wie z.B. Hautausschläge oder Fieber, Bestrebungen des Organismus sind, wieder gesund zu werden. Wir dürfen deshalb diese sinnvollen Abwehr- und Ausscheidungsvorgänge nicht hemmen, sondern wir müssen sie geradezu fördern - also z.B. bei Durchfall ein Abführmittel in verdünnter (potenzierter) Form verabreichen! Er fasste dieses Prinzip in folgendem Satz zusammen: „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“



Eigenbluttherapie

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Die Eigenblutbehandlung gehört zu den Umstimmungs- und Reiztherapien. Der gestörte Organismus soll wieder lernen, überschießende Reaktionen auf Reize, wie z.B. bei Allergien und Neurodermitis, auf ein gesundes Maß zurückzuführen und fehlende Regulationsmechanismen (z.B. bei Abwehrschwäche und chronischen Infektionen) harmonisch zu aktivieren. Blut ist vor allem Transportmittel für zahlreiche Stoffe, nicht nur für Sauerstoff, sondern ebenfalls für Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und auch für Kohlendioxid und Stoffwechselabfallprodukte. Gleichzeitig enthält das Blut eine Vielzahl individueller körpereigener Informationen über durchgemachte Erkrankungen, Belastungen mit Schadstoffen, Stoffwechselablagerungen oder spezieller Abwehrstoffe (Antikörper).


Zur Eigenbluttherapie entnimmt der Therapeut dem Patienten Blut aus der Vene und injiziert es ihm wieder, entweder in die Haut (intracutan), unter die Haut (subcutan) oder in den Muskel (intramuskulär). Vor der Injektion wird das Blut durch verschiedene Methoden aufbereitet. Im wesentlichen wird das Blut stark verdünnt und es können ihm aber auch bestimmte Medikamente zugesetzt werden.


Normalerweise verlässt das Blut das Gefäßsystem nicht, gelangen jedoch gewisse Blutbestandteile in Muskulatur oder Bindegewebe, treten Abwehrmaßnahmen auf - es kommt zur Aktivierung und Regulierung des Immunsystems. Blut ist also Informationsträger für das Immunsystem mit der Folge, dass die Abwehrsituation durch die Eigenblutinjektion stimuliert und optimiert wird.


Die Therapie wird mit gutem Erfolg angewandt bei:



Ausleitungsverfahren

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Die Geschichte der Ausleitungsverfahren geht bis in die Antike der Römer, Griechen, Ägypter und Inder zurück. Damals schon schrieb man die Ursache für Krankheit häufig einer fehlerhaften Zusammensetzung der Körpersäfte zu.

Begründer dieser "Säftelehre" war Hippokrates (460-377 v. Chr.).

Wiederbelebt hat die alten Heilweisen Bernhard Aschner (1886-1960), der übrigens auch das Riesenwerk des Paracelsus (1493-1541) übersetzte. Aschner betrachtet die Zelle als eine Einheit, die nur im Zusammenhang mit den sie umgebenden Körpersäften gesehen werden darf. Die alten Erfahrungen der Säftelehre und die neuen Erkenntnisse über die Regelkreisläufe im Körper führen zu vielfältigen Möglichkeiten der Entgiftung.

In unserer modernen Industriegesellschaft sind wir mehr denn je einer Unzahl an Fremd- und Giftstoffen ausgesetzt, die wir tagtäglich über die Nahrungsmittel, das Trinkwasser, und natürlich die Luft aufnehmen.

Denken wir nur an die Unzahl von Zusatzstoffen, die heute den Lebensmitteln zugesetzt werden, um sie haltbarer und optisch ansprechender zu machen und häufig nur deshalb nicht gelistet sind, weil nicht deklarationspflichtig.

Auch der Zahnfüllstoff Amalgam gehört selbstverständlich in diesen Problemkreis.

Zahlreiche diffuse und sehr häufig chronische Krankheitsbilder sind meist in Zusammenhang mit den zitierten Umweltbelastungen zu sehen.

Hier unterstützen die verschiedenen Ausleitungsverfahren bei der Entgiftung und Entschlackung des Körpers und helfen so, das Gleichgewicht im Organismus wiederherzustellen.

Dabei sind folgende Ausleitungsverfahren zu unterscheiden, um nur einige zu nennen:

Aderlaß
Baunscheidtieren
Blutegeltherapie
Darmbad
Dauerbrause
Heilfasten
Kantharidenpflaster
Schröpfen

Bitte beachten Sie, dass nicht alle genannten Verfahren in meiner Praxis zur Anwendung kommen.



Lymphdrainage

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Die manuelle Lymphdrainage ist eine besondere Massagetechnik, mit dem Ziel des Abtransportes von Gewebeflüssigkeit und damit der Verkleinerung oder gar Beseitigung von Ödemen. Ein Ödem ist eine schmerzlose Ansammlung von eiweißhaltiger und wässriger Flüssigkeit in den Gewebespalten, wodurch Schwellungen auftreten. Die in den Zwischenräumen von Haut, Unterhaut, Bindegewebe und Muskulatur befindliche Flüssigkeit wird über die Lymph- und Venengefäße in den Körperkreislauf abtransportiert.


Ziel dieser Form der Massage ist, die Schwellungen und Verklebungen durch das Eiweiß zu beseitigen, den Flüssigkeitsstau der betroffenen Körperregion (häufig der Arme oder Beine) aufzulösen, Schmerzfreiheit und eine Neubildung von Lymphgefäßen an den Unterbrechungsstellen zu erreichen.


Im Anschluss an die manuelle Lymphdrainage ist eine Kompressionsbehandlung bzw. die aktive Bewegungstherapie zu empfehlen.


Diese Lymphdrainage hat große Bedeutung für Krebspatienten erlangt, bei denen die operative Entfernung von Lymphknoten und Chemotherapien häufig schmerzhafte Lymphödeme verursachen. Neben der Abschwellung werden durch die Massage auch Immunzellen in der Lymphflüssigkeit aktiviert, so dass die Wirkung der Krebsmedikamente biologisch unterstützt werden kann. Stress und Ängste, die durch die Tumorerkrankung ausgelöst werden, lassen sich durch die Massagen lindern.
Lymphdrainagen verhindern auch, dass sich Operationsnarben verhärten.


Bis heute wird die Lymphdrainage erstaunlicherweise vergleichsweise selten angewandt, obwohl sie im Vergleich zu Entwässerungsmitteln wirkungsvoller ist. Diese Präparate führen lediglich dazu, dass Wasser über die Nieren ausgeschieden wird. Die Proteine hingegen bleiben in der Lymphflüssigkeit zurück und können das Bindegewebe zusätzlich verhärten.


Die möglichen Anwendungsgebiete sind äußerst vielfältig:




Fußreflexzonenmassage

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Aus alten Überlieferungen ist bekannt, dass schon vor etwa 5000 Jahren in Asien Druckpunktbehandlungen gegen Krankheiten in Gebrauch waren. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden ähnliche Verfahren in Mitteleuropa ausgeübt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts griff der amerikanische Arzt Dr. Fitzgerald die Fussreflexzonenmassage wieder auf und von der Amerikanerin Eugenice Ingham wurde der Grundstein für die heute bekannte Therapie gelegt.

Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass zwischen allen menschlichen Organen und bestimmten Zonen der Haut ein direkter Zusammenhang besteht, also ständig Informationen ausgetauscht werden - im guten wie im schlechten.

Die Fussreflexzonentherapie greift dabei regulierend in die Funktionen des Körpers ein. Wie bei vielen anderen naturheilkundlichen Verfahren geht auch diese Therapie davon aus, dass der Körper als ein Ganzes betrachtet werden muss. Störungen und Beschwerden äußern sich an vielen Stellen des Körpers und können auch von dort aus behandelt und beseitigt werden. Die Reflexpunkte befinden sich seitlich sowie unter- und oberhalb der Füße. In der Diagnose stellt der Therapeut über die Empfindlichkeit des Patienten in den einzelnen Fusszonen und die Beschaffenheit der Füße die Erkrankung fest.

Durch gezielte und in der Intensität variierende Reizung dieser Reflexzonen oder Segmente wird der Selbstheilungsprozess des Körpers unterstützt und beschleunigt.



Neuraltherapie

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1925 wurde von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke durch einen Zufall die Heilwirkung des Procains entdeckt. Ihre Beobachtungen bestätigten die schon vorher gemachten Erfahrungen von Medizinern wie Leriche und Wischnewski. Die Brüder Huneke bauten die Einzeltechniken zu einer eigenständigen Therapiemethode aus, die zu Beginn Heilanästhesie genannt wurde, später wurde der Begriff Segmenttherapie vorgeschlagen. Nachdem F. Huneke 1940 das erste sogenannte Sekundenphänomen beobachtete, wurden die Segmenttherapie und das Auslösen des Sekundenphänomens unter dem Begriff Neuraltherapie nach Huneke zusammengefaßt. Vom Deutschen Zentralverband für Naturheilverfahren ist sie inzwischen als naturgemäße Heilmethode im Rahmen der Ganzheitsmedizin anerkannt.


Die Neuraltherapie arbeitet mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln; das bekannteste ist Procain. Zur Therapie werden diese Betäubungsmittel an Nerven, Muskeln, Gelenken oder in die Haut injiziert. Die Wirkung der Neuraltherapie beruht dabei weniger auf der direkten betäubenden Wirkung des Procains, sondern vielmehr darauf, dass übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst und stimuliert werden. Über das Nervensystem, das durch einen Strom ständig fließender Impulse alle Bereiche unseres Körpers miteinander verbindet, kommt es zu einer Umstimmung des Stoffwechsels und zur Neuregulation der Körperrhythmen. Neben der Schmerztherapie ist die Neuraltherapie deswegen auch bei den immer weiter zunehmenden funktionellen Störungen ein besonders wertvolles Therapieverfahren, auf das ich in meiner Praxis nicht mehr verzichten möchte.


Jede lebende Körperzelle hat ein elektrisches Potenzial von 40-90 Millivolt. Im Normalfall wird der gesunde Organismus dieses Potential aufrecht erhalten; gestörte Zellen aber haben ein Defizit. Diese wird über das injizierte Procain, das über ein deutlich höheres Eigenpotenzial verfügt, aufgefüllt. Der kräftige Impuls kann dabei auch entfernte Körperregionen erreichen. Der Patient erlebt so manchmal staunend das Sekundenphänomen: Chronische Beschwerden sind augenblicklich spurlos verschwunden. Oft sind aber mehrere Injektionen notwendig um das auslösende Störfeld zu finden und auszuschalten. Ein Störfeld kann eine frühere Erkrankung, Verletzung, selbst eine unauffällige Narbe oder ein in seiner Funktion gestörtes Organ sein. Die aktive Mitarbeit des Patienten ist daher zur genauen Bestimmung des Störfelds unerlässlich.


In den meisten Fällen wird mit einer Lokalbehandlung begonnen. Hierbei wird das Neuraltherapeutikum an jener Stelle injiziert, an der die Beschwerden auftreten. Besonders Schmerzen, die auf der Wechselwirkung von Verspannungen, Schmerzen, Schonhaltung, usw. beruhen, lassen sich so erfolgreich therapieren. Wird keine Besserung erzielt, folgt die Segmenttherapie, bei der über Reaktionszonen auf der Haut auf die verschiedenen Funktionsbereiche des Körpers eingewirkt wird. Wird auch hiermit keine Besserung erzielt, liegt der Verdacht nahe, dass die Beschwerden durch ein Störfeld verursacht werden. Wird nun bei der Störfeldsuche das entsprechende Störfeld, z.B. eine Narbe, ausgeschaltet, kommt es zum Sekundenphänomen.


Als Anwendungsbereiche kommen in Frage:


Alle akuten Schmerz- und Entzündungszustände, z.B. Kopfschmerzen, Ischiasbeschwerden, Hexenschuß chronische Schmerzen, z.B. bei Gelenkrheuma, Bandscheibenschäden, chronische Erkrankungen aufgrund eines Störfeldes, z.B. Kreislauferkrankungen, Migräne, Allergien, Angina pectoris, Umstimmung bei vegetativen Beschwerden und hormonellen Störungen, z.B. Schilddrüsenvergrößerung



Biochemie nach Dr. Schüssler

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Wenn der Organismus Mangel erleidet, und diesen vor allem innerhalb der Zelle, dann kommt es zu Störungen, die als Krankheit zu bezeichnen ist. Auf diese Erkenntnis hat Dr. Schüßler, mit dem Satz geantwortet:

"Dann muß die Gesundheit der Zelle und damit des Körpers entstehen durch Deckung des Verlustes."

Schüßler wusste aber als Arzt, dass die Mineralstoffe, wenn sie pur gegeben werden, für den Körper eine Belastung darstellen können. Also verdünnte er die Mineralstoffe so, dass sie auch durch die winzigen Öffnungen der Zellwand hindurchdringen können. Dazu gibt es aktuelle Forschungen, die belegen, dass der Austausch von Mineralstoffen zwischen der Zelle und der sie umgebenden Flüssigkeit nur im Molekularbereich möglich ist. Wenn die Mineralstoffe so weit verdünnt sind, dass die Moleküle einzeln vorhanden sind und dazu noch in einer Zusammensetzung, wie sie der Körper braucht, werden sie von der Zelle aufgenommen.


In Abgrenzung zur Homöopathie ist anzumerken, dass es dort darum geht, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Eine Krankheit wird also durch Gaben potenzierter Mittel behandelt, die von sich aus ähnliche Reaktionen im Körper hervorrufen, wie die zu behandelnde Krankheit selbst.


Das Wesen der Biochemie besteht jedoch darin, Mangelerscheinungen durch die Zufuhr der in molekularer Form vorliegenden Mineralstoffe zu kompensieren. Aber gemeinsam mit der Homöopathie ist der Biochemie die Verabreichung der Gaben in sehr kleinen Dosen.


Die durch die Verdünnung frei gewordenen Moleküle der therapeutisch angewandten Mineralstoffe gelangen durch Diffusion zu ihrem Bestimmungsort. Die Bewegung der Moleküle vollzieht sich um so schneller, je weniger Moleküle in der Verdünnungsflüssigkeit enthalten sind. Die Zahl der Moleküle der zu therapeutischen Zwecken anzuwendenden Mineralstoffe muss aber wiederum groß genug sein, um den zur Deckung des Defizits erforderlichen Ersatz zu liefern.


Bleibt anzumerken, dass es sehr wohl auch Krankheitsbilder gibt, die nicht durch einen Mängel an Mineralstoffen entstehen und deshalb auch nicht mit Mineralstoffen nach Dr. Schüßler behandelt werden können und daher zumindest andere begleitende Maßnahmen erfordern.


Aus den Überlegungen zur physiologischen Heilweise geht natürlich auch die Erkenntnis hervor, dass diese als Unterstützung aller anderen Behandlungsweisen gut geeignet ist. Es läßt sich leicht ausmachen, dass die Substitutionsheilweise den Erfolg der anderen Heilweisen unterstützt. Anders herum formuliert, sich aber auch sagen läßt, dass die ausreichende Versorgung des Organismus mit den entsprechenden Mineralstoffen sogar die Voraussetzung für jede erfolgreiche Behandlung darstellt.


Wenn der Körper mit Giften, chemischen Stoffen oder Reizen, auch Heilungsreize sind darunter zu verstehen, konfrontiert wird, muss er sich darauf einstellen und entsprechend reagieren, was einen verstärkten Betrieb zur Folge hat. Dazu benötigt er in einem sehr großen Ausmaß Mineralstoffe, die ihm durch die Mineralstoffe nach
Dr. Schüßler zur Verfügung gestellt werden.



Darmsymbioselenkung

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Die Darmsymbioselenkung hängt eng mit den Verdauungsvorgängen im Darm zusammen. Der ganze Darm ist mit mehr Mikroorganismen (Bakterien, Keime) besiedelt, als der Körper Zellen hat. Es sind etwa 400 verschiedene Arten. Sie nisten an den inneren Schleimhäuten des Darms und bilden dort eine Abwehrfront gegen Fremdkeime und Krankheitserreger. Wird diese Barriere zerstört, können sich pathogene, krankmachende Keime ansiedeln und ausbreiten. Die Erreger oder ihre giftigen Ausscheidungen können dann durch die Darmwand in den Organismus vordringen


Diese Mikroorganismen werden als "Darmflora" bezeichnet. Sie leben mit von dem, was wir als Nahrung zu uns nehmen. Ihre Gegenleistung: Sie schließen viele Nahrungsbestandteile auf, machen sie dadurch verdaulich und die Inhaltstoffe für den menschlichen Körper verwertbar. Einige Vitamine und andere lebenswichtige Nährstoffe werden erst durch die Mikroben für den Organismus verfügbar gemacht. Ohne die Keime im Darm würden wir an bedrohlicher Mangelernährung leiden. Man nennt dieses Zusammenleben zu gegenseitigem Nutzen eine Symbiose. Jeder profitiert vom anderen. Die Symioselenkung der Darmflora trägt dazu bei, das natürliche Gleichgewicht der Darmflora zu erhalten oder es wiederherzustellen. Das ist nicht nur für die Verdauung und den Stoffwechsel äußerst wichtig, sondern ebenso für das Abwehrsystem.


Für ein gut arbeitendes Immunsystem spielt der Darm eine bedeutende Rolle. Der Darm ist das größte Immunorgan des Körpers, 80% aller Abwehrzellen sind im Darmbereich tätig! Hier liegen auch die meisten Lymphknoten und das nicht ohne Grund: Der Darm bildet mit etwa 300 m2 die größte Berührungsfläche des Körpers mit der Umwelt! Hier können die meisten Schadstoffe in den Organismus übertreten. Zum Vergleich: Die Haut bietet der Umwelt nur 2 m2 Kontaktfläche, die Lunge mit ihren vielen Verästelungen etwa 80 m2 Quadratmetern.


Es leuchtet daher sehr leicht ein dass im Darm die Masse der Abwehrkräfte konzentriert ist. Einmal sollen sie verhindern, dass mit der Nahrung aufgenommene Schadstoffe oder Krankheitserreger in den Körper gelangen, daneben gehen von den Immunzellen im Darmbereich aber auch überaus wichtige Impulse für das ganze Immunsystem aus. Rund 70% seiner Leistung rühren vom ständigen Kontakt mit den Mikroben der Darmflora und den mit der Nahrung aufgenommenen Erregern her.


Die Abwehrzellen am Darm sind oft die ersten, die mit fremden, möglicherweise gefährlichen Substanzen aus der Umwelt in Berührung kommen. Sie entwickeln Abwehrstrategien und melden das den Leit- und Steuerzellen des Immunsystems. Durch die Immunzellen am Darm wird also unser Abwehrsystem ständig auf dem neuesten Stand gehalten, angeregt und aktiviert.


Es gibt wohl kaum jemanden, dessen Darmflora immer ihre natürliche, biologische Zusammensetzung hat. Allerdings verfügt der Darm auch über eine große Fähigkeit zur Selbstregulation. Kurzfristige Belastungen und Störungen gleicht er schnell wieder aus. Dauern die schädlichen Einflüsse jedoch über lange Zeit an und/oder treten sie in sehr massiver Form auf, kommt es zu dauerhaften Veränderungen der Darmflora. Pathogene Keime können sich so ausbreiten und die nützlichen Mikroorganismen verdrängen. Das kann die Gesundheit erheblich beeinträchtigen.


Zu den Auslösern und Risikofaktoren für die beschriebenen Veränderungen zählen häufig Ernährungsfehler, wie der Verzehr von zu großen Mangen an Eiweiß, Fett und Zucker, bei meist gleichzeitigem Mangel an Ballaststoffen in der Nahrung, aber auch die Behandlung mit Antibiotika, Chemotherapeutika oder Kortison.


Durch falsche Ernährung oder aggressive Therapeutika werden vor allem die "nützlichen" Darmkeime geschädigt. Die weniger nützlichen oder gar die unnützen Keime können sich unverhältnismäßig vermehren. Die Darmflora verschiebt sich, die so wichtige Symbiose geht verloren.


Der Darm verschlackt. Die Zufuhr lebenswichtiger Bestandteile für die Zellen und der Abtransport der Schadstoffe wird nachhaltig gestört. Es entsteht eine Neigung zu Durchfällen oder Verstopfung, Entzündungen des Darms werden gefördert. Der Organismus wird nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Im Darm entwickeln sich schädliche, oft kanzerogene, also krebsfördernde Stoffe und es siedeln sich Pilze an.


Die Folgen einer gestörten Darmflora bleiben nicht auf den Verdauungsbereich beschränkt. Die Fremdkeime scheiden giftige Stoffwechselprodukte (Toxine) aus, die in den Körper gelangen. Schwer wiegt auch die Beeinträchtigung des Immunsystems. Es muss nun alle Reserven aufbieten, um am Darm die Erreger und deren Gifte abzuwehren. Andere "Abwehrfronten" werden geschwächt, im verschlackten Grundgewebe sind die Abwehrzellen behindert, Infektionen häufen sich.


Oder es kommt zu Fehlimpulsen an das Immunsystem, der Mensch wird anfällig für Allergien. Durch diese Überforderung des Immunsystems wird auch die Entstehung oder die Ausbreitung von Krebs begünstigt.


Zu den Anzeichen für eine gestörte Darmflora gehören Blähungen und Aufstoßen, Darmkrämpfe oder Koliken sowie schmieriger, übelriechender Stuhl.


Die genaue Diagnose gestaltet sich schwierig. Oftmals werden frische Stuhlproben auf ihren Keimgehalt und dessen Zusammensetzung untersucht. Aufschlussreich sind aber auch die Anamnese, die Deutung der Beschwerden und die von mir ebenfalls mit guten Ergebnissen angewandte Harndiagnostik.


Die Behandlung besteht in einem aufeinander abgestimmten und abgestuften Maßnahmenpaket und richtet sich nach der Schwere des Krankheitsbildes. Dazu zählen u.a.



Die Behandlung erfordert vom Patienten jedoch viel Geduld, da nicht in wenigen Tagen saniert werden kann, was jahrelang gestört wurde. Erfahrungsgemäß ist mit einer Dauer von 3 bis 6 Monaten zu rechnen.


Die Vollwerternährung muss beibehalten werden. Pflanzenfasern und milchsaure Lebensmittel wie Joghurt, Sauermilch, Kefir, Sauerkraut oder vergorenes Getreide fördern und erhalten eine gesunde Darmflora.


Sonst kommt die Darmsymbioselenkung vor allem bei Kinderkrankheiten (Neurodermitis), entzündlichen Darmleiden, bei Rheuma, Allergien oder auch häufigen Infektionen mit gutem Erfolg zur Anwendung.



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Zuletzt geändert: 09.10.2004, 15:47:28