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  1. Schweinefleisch, eine Alternative zum Rind?

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Schweinefleisch eine Alternative zum Rind?


Ich stelle in meiner Praxis fest, das immer mehr Menschen, aus Angst vor BSE auf Schweinefleisch ausweichen.

Ist dies aber wirklich sinnvoll?

Zum Thema Schweinefleisch möchte ich Ihnen hier einige Fakten nennen:


  1. Schweinefleisch hat einen sehr hohen Fettgehalt, selbst mageres Fleisch enthält noch große Mengen Fett. Beim Schwein ist das Fett auch intrazellulär angereichert, d.h. in den Zellen und nicht nur wie bei anderen Fleischsorten im Fettgewebe.

  2. Schweinefleisch hat einen sehr hohen Cholesteringehalt. Der Mensch benötigt zwar eine gewisse Menge an Cholesterin für den Aufbau von Zellmembran oder für den Fetttransport. Aber ein zuviel an Cholesterin verursacht leicht Ablagerungen an den Blutgefäßwänden – eine Voraussetzung für Arteriosklerose.

  3. Schweinefleisch enthält ein Eiweiß, welches aufgrund seiner Struktur eine hohe Verwesungsrate hat. Es geht sehr schnell in Fäulnis über. Die dabei entstehenden Fäulnisprodukte belasten Darm, Lymphe, Blut und Leber.

  4. Schweinefleisch hat eine negative Wirkung auf das Bindegewebe, denn Schweinefleisch ist stark schwefelhaltig. Durch den übermäßigen Verzehr von Schweinefleisch wird vermehrt Wasser, welches an Schwefel gebunden ist, im Bindegewebe eingelagert.

  5. Schleimsubstanzen von Schweinefleisch werden in Sehnen, Bänder und Knorpel des Bewegungsapparats eingelagert. Diese Bindegewebssubstanzen werden durch Schweinefleischverzehr gewissermaßen verschleimt, weich und wenig widerstandsfähig. Als Folge überdehnen sich Sehnen leichter, Bänder können den Belastungen nicht mehr standhalten, der Knorpel degeneriert. Dadurch entstehen typische Krankheiten wie Rheuma, Arthritis und Arthrosen.

  6. Schweinefleisch ist reich an Wachstumshormonen, welches nicht nur ein verstärktes Wachstum der Jugendlichen bis hin zur Pubertät bewirkt, sondern auch bei Erwachsenen aktiv ist, indem es Entzündungen, Gewebsauftreibungen usw. fördert.

  7. Schweinefleisch enthält eine hohe Histaminkonzentration, die höchste der Schlachttiere. Histamin ist jedoch der stärkste Auslöser allergischer Reaktionen. Dadurch fördert Schweinefleisch allergische Prozesse (Neurodermitis, Nesselfieber, Heuschnupfen). Es unterstützt auch entzündliche Prozesse wie Abszesse, Furunkel, Karbunkel, Venenentzündungen, Vaginalausfluß, entzündliche Hauterkrankungen. Bei jeder Stressbelastungen kommt es zur Freisetzung von Histamin, das die negative Erscheinung von Stressbelastungen fördert. Ein mit Schweinefleisch ernährter Körper ist durch den höheren Histamingehalt weniger belastbar und neigt eher zu Magengeschwüren, Herzarrhythmien und Herzinfakten.

  8. Die Toxine des Schweinefleisches stören Nervenfunktionen und damit alle anderen Funktionen des Organismus. Sie können in Blut, Lymphe, Geweben und auch Organen zu allergischen und/ oder entzündlichen Reaktionen führen.

  9. Schweinefleisch ist der größte Lymphbelaster, welchen man mittels Tests erfassen kann. Die Lymphbelastungen nach Verzehr von Schweinefleisch wirken noch 4 Wochen nach.


Natürlich ist ein gänzlicher Verzicht auf Schweinefleisch in unserer Gesellschaft und unseren Lebensgewohnheiten schwer durch- und umsetzbar. Jedoch sollte der Verzehr, insbesondere auch von Wurstprodukten auf ein Minimum beschränkt bleiben. Der beste Schutz ist eine abwechslungsreiche Kost, die mehr aus pflanzlichen, denn aus tierischen Produkten zusammengestellt ist.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Ausführungen einige Denkanstöße mit auf den Weg geben.



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Zuletzt geändert: 09.10.2004, 15:48:16